Selbstfindungsfolge
Sonntag ist wieder Podcastzeit. Nun wieder eine neue Folge zur Selbstfindung. Viel Spaß

Sonntagsgedanken
Wann überrascht Du mich positiv? Womit erhellst Du mein Gemüt und stimmst mich gnädig? Sind Dir die Dinge bewusst, die mich beglücken und kümmerst Dich darum, dass sie mich erreichen? Baust Du mit Deiner Mühe Kanäle und versorgst mich mit Kraft? Legst Du Dich für mich ins Zeug und gehst über Deine Grenzen? Bist Du opferbereit und welche Opfer kannst Du mir zu Füßen legen, bevor Du sie verwöhnen darfst? Welche Signale der Wertschätzung kannst Du mir senden? Mach Dir diesen Sonntag Gedanken darüber.

Nur Mut
Mutmaßlich maß ich Deinen Mut und fand nichts vor. Vielleicht ist viel bei Dir leicht und es fehlt die Schwere. Ein Grundgerüst und Fundament, welches Dir Stärke und Stand gibt. Mittelfristig bist Du in der Mitte meiner Frist und ich überlege noch, ob ich Dich bei mir weiterführe oder wieder ins Nichts werfe. Wahrscheinlich scheine ich so stark, dass Deine Wahrheit bald gänzlich offenliegt und ich dort ausmerze, wo es Dich behindert. Entweder gibt es Fortschritt in Form von Weiterkommen oder Fortschritt als „Trete fort!“.

ICH
Ein kurzes Wort, das zu früh ausgesprochen wird.
Ein Laut, den man sich selbst glaubt, obwohl man ihn nie geprüft hat.
ICH
Man sagt es, als wäre es selbstverständlich. Als wüsste man, wovon man spricht.
Aber wer spricht, wenn du „Ich“ sagst?
Dein gelerntes Verhalten? Dein Versuch, richtig zu sein?
Oder das, was übrig bleibt, wenn du niemandem mehr gefallen willst?
Das Ich, das du kennst, ist oft nur eine Sammlung aus Erwartungen.
Aus dem, was andere in dir sehen wollten, und dem, was du ihnen geliefert hast,
um geliebt, gebraucht, verstanden zu werden.
Ein Ich als Ergebnis von Anpassung - ein Spiegel, kein Körper.
Und doch gibt es darunter etwas, das nicht gelernt wurde.
Etwas, das du nicht kontrollierst, nicht optimierst, nicht zeigen kannst.
Etwas, das bleibt, wenn du alle Rollen abstreifst und dich nicht mehr beobachtest.
Das ist dein ICH.
Es atmet, auch wenn du es ignorierst.
Vielleicht ist Selbstfindung gar nicht das Suchen nach diesem Ich,
sondern das Aufhören, es ständig zu erfinden.
Vielleicht musst du aufhören, dich zu erklären, um dich endlich zu spüren.
Sag das Wort noch einmal.
Leise, ohne Rolle und ohne Zeuge.
ICH
Wenn du es spürst, ist es wahr. Wenn du es hörst, ist es noch eine Lüge.
Emotionensammlung
Deine Emotionen sammele ich in einem kleinen, imaginären Sammelordner in meinem Kopf. Wenn Du besonders glücklich bist und ich dies in einer Regung sehe, die ich sonst noch nicht so gesehen habe, so ist diese selten und wird von mir fest gespeichert. Es ist die Jagd nach immer neuen „Spitzen“. Schmerzverzerrte Blicke, Tränen, Laute und Bewegungen. All das beschaue ich achtsam und gesondert. Die Männer, auf denen ich Emotionen, wie auf einem Instrument spielen kann, sind mir dabei am liebsten.
Ach komm schon!
Ach komm, fasele und eiere nicht so rum. Wir wissen doch beide genau, dass Du ein kleiner Loser bist, der sich in meine Führung sehnt. Da kannst Du noch so fest Deine Fäustchen ballen und wütend herumstampfen. Alles nur eine Maske, die Du bei mir schnell ablegen wirst. Das bist nicht Du. Das ist Dein gesellschaftlicher Tarnmantel, mit dem Du überhaupt erst klarkommst. Ich werde Dich von diesem Schwachsinn befreien.
OktoberFragen
1.Wann hast du zuletzt etwas getan, von dem du wusstest, dass du dich dafür später schämen wirst – und hast es trotzdem getan?
2.Wenn dich jemand vollständig durchschauen könnte, was wäre der eine Gedanke, den du unbedingt verbergen wolltest?
3.Wie unterscheidet sich das, was du brauchst, von dem, was du verlangst?
4.Was tust du, um dich gebraucht zu fühlen – und was tust du, um unersetzlich zu wirken?
5.Wenn du dich einem Menschen vollständig ausliefern würdest, was würdest du dir heimlich wünschen, dass er mit dir macht?
6.Was würdest du lieber verlieren: dein Vertrauen oder deine Kontrolle?
7.Welche Wahrheit über dich selbst verdrängst du am konsequentesten, weil sie dir zu banal vorkommt?
8.Wie viel deiner Unterwerfung ist tatsächlich Hingabe – und wie viel davon ist die Flucht vor Verantwortung?
9.Wann hast du zuletzt versucht, jemandem etwas zu beweisen, statt einfach zu fühlen, was ohnehin längst wahr war?
10.Wenn du dich selbst als Besitz betrachten würdest – in welchem Zustand wärst du, und was müsste an dir repariert werden?
Ideenreichtum
Stell dir vor, ich hätte einen kleinen Zinnsoldaten, der durch meine Macht lebendig werden würde. Ich würde ihn stets den Männern mitgeben, die ich auch in ihrem Alltag kontrollieren und verbessern will. Der kleine Soldat schaut, ob du die Aufgaben so ausführst, wie ich es will, und piesackt dich dann, wenn du zuwiderhandelst. Mit seiner Lanze sticht er dich an den empfindlichsten Stellen, weckt dich in der Nacht auf und ist ein kleiner, böser Geist, der dich nicht zur Ruhe kommen lässt. Irgendwann wirst du betteln, dass ich ihn wieder zurücknehme. Diese Idee gefällt mir irgendwie.
Was kannst du eigentlich?
Was kannst Du eigentlich? Deine Aufgaben achtsam erledigen auf jeden Fall nicht. Ständig machst Du nur das Nötigste, versteckst Dich hinter Ausreden und denkst auch noch, dass ich diese einfach so schlucke. Immer wenn Du denkst, dass Du mit Etwas durchkommst, so mache ich mir eine kleine Notiz und lasse es anstauen. So lange, bis Du eine Strafe erhältst, die Dich komplett aus Deinem Tran wirft. Eine, die Dich prägen und verbessern wird. Sie wird kommen, wenn Du Dich vollkommen sicher fühlst.
Fusskummervertreibung
Fusskuss am MontagMorgen, vertreibt dem Sklaven für die ganze Woche Kummer und Sorgen!
Probiere es doch gleich mal aus!

Loserwurm
Na, Eckensteher, Warmduscher und nützlicher Idiot, ich hoffe, Du hattest ein unbefriedigtes Wochenende und Deine Notgeilheit und innere Zerrissenheit wird die neue Woche noch länger währen. Dir sollen viele kleine Fettnäpfchen vor die Füße gegeben werden und natürlich sollst Du auf negative Menschen treffen, die Dich einfach nicht abkönnen. Ein regelrechter sozialer Unglückssturm, der Dich zu Boden wirft und Dir zeigt, dass Du einfach nur ein Wurm bist. Ach ja, ich mag kleine LoserWürmer.
Unterdrückte Lust
Neuer Sonntag neue Folge. Dieses Mal um das Thema: Unterdrückte Lust.
Vielleicht betrifft es dich ja auch. Höre dir gern an, was ich dazu zu sagen habe.
Guten Sonntag Dir!
Herrin Sabina

Dein großes Los
Mit mir hast Du das große Los gezogen. Bist Du in meinen Diensten, so weißt Du darum und bist glücklich darüber, dass Du Niete von mir beachtet wirst. Wer kümmert sich so um Deine Begierden, wie ich? Wer geht ehrlich, intensiv und kreativ auf Dich ein und ist nicht nur auf Deine Börse fokussiert? Wer erzieht mit Herzblut und hat für Dich ein festes Ziel? Vielleicht brandest Du jetzt gerade an diesem Beitrag an und bist lange auf der Suche. Werde gerne vorstellig.
Das ehrliche Schlüsselloch
Ich stand im Flur, dort, wo der Schatten länger ist als das Licht. Nur ein Spalt trennte mich von dem, was hinter dieser Tür geschah, und der Spalt war rund, alt, metallisch: das Schlüsselloch einer Tür, die mehr preisgab, als sie schützen konnte.
Er hatte mich zuvor hereingelassen, mit einer Mischung aus Stolz und Angst. Das Zittern seiner Hände, als er mir seinen Raum zeigen wollte, den Raum, in dem er arbeitete, in dem er lebte, in dem er mich nie wirklich erwartet hatte. Er war ehrlicher als jedes Wort, das er über seine Ehe verlor. Ich hätte gehen können, als ich das Auto vorfahren hörte. Ich hätte es sollen. Aber die Möglichkeit, zu sehen, was sonst verborgen bleibt, ist ein Magnet, dem nur die Schwachen widerstehen.
Sie kam durch die Tür, ihr Ton war fest, nicht laut. Eine Frau, die schon zu oft gespürt hat, wenn etwas in ihrer Ordnung verrückt wurde. Ich sah, wie er erstarrte, wie er das Lächeln suchte, das sie früher mochte, und es nicht fand. Wie sie den Mantel ablegte, den Blick durch den Raum schickte, an ihm vorbei, zu Dingen, die fehl am Platz waren: zu der geöffneten Mappe, zu der leeren Tasse, in der noch der Abdruck meiner Lippen hätte sein können, wenn sie genauer hingesehen hätte.
Es war ein Schauspiel ohne Bühne, aber mit allen Regeln der Macht. Sie sprach mit dieser ruhigen Schärfe, die Frauen entwickeln, wenn sie längst ahnen, dass etwas schief ist, aber die Fassung noch hält. Er antwortete klein, unauffällig, bemüht, jede Erschütterung zu vermeiden. Ich sah, wie sein Körper reagierte, noch bevor sein Mund Worte fand. Diese feine Haltung, dieses unterwürfige Zucken, das er auch vor mir zeigte, nur anders, weil er jetzt tat, als wäre es nicht da. Aber ich sah es. Ich sah ihn!
Ich sah, wie er sich setzte, als sie es befahl, ohne dass sie es sagte. Wie sie ihm Wasser hinstellte, und wie er „Danke“ sagte, als wäre es ein Gebet. Wie sich ihr Streit auflöste, nicht in Versöhnung, sondern in Routine – der gefährlichsten Form von Frieden. Dann stellte sie den Teller auf den Tisch, dampfend, schlicht. Mittagessen. Er aß und sie aß. Die Szene war abgeschlossen, ohne Auflösung, ohne Kuss, ohne Umarmung. Nur ein Alltag, in dem Macht atmete, unbemerkt, aber lebendig.
Ich stand immer noch da, das Auge am Schlüsselloch, und wusste plötzlich, dass er mir nie die Wahrheit gesagt hatte, nicht aus Lüge, sondern aus Blindheit. Denn was er mir zeigte, war sein Wunschbild von Unterwerfung, was ich aber sah, war ihre Struktur. Sie hatte Macht über ihn, ganz anders, als ich sie ausübte. Nicht durch Worte, nicht durch Blick, sondern durch den schlichten Besitz von Normalität. Eine Frau, die ihm nicht geben musste, was er suchte, weil sie es längst unbewusst hatte.
Ich lächelte in mich hinein. Nicht, weil ich Mitleid hatte, sondern weil ich verstand, dass meine Kontrolle über ihn immer auch ihre war, nur eben auf einer anderen Ebene. Ich kannte seine Schwäche, sie seine Geschichte. Und zwischen diesen beiden Kräften balancierte er, ohne es zu begreifen.
Ich löste mich vom Schlüsselloch, leise, wie man sich von einer Wahrheit entfernt, die nicht mehr wehtut. Der Flur war wieder leer. Der Atem ruhig. Ich ging, bevor sie die Tür öffnete, und ließ ihn zurück in der Welt, die ihn ernährte, fesselte und schützte – eine Welt, in der er MEIN war, selbst wenn er bei ihr blieb.
Plötzliche Erscheinung
Gerne würde ich Dich einmal in Deinem natürlichen Habitat überfordern. Bei Deiner Arbeit, bei Deinem wöchentlichen Einkauf, im Fitnessstudio oder vor Deiner Wohnung. Ich würde dort einfach erscheinen, Dich anschauen und Deine Reaktion einsaugen. Dein Erstaunen, Deine Angst und Dein devotes Sein, was sich langsam aufbaut, aber irgendwo dort tariert, wo nur ich es erkenne. Du wüsstest nicht was Du machen sollst. Zu mir kommen, weggehen, mich kurz grüßen oder Dich auf den Boden werfen und zu mir kriechen.
Du gehörst ganz mir!
Würde ich die schönste Feier veranstalten und wüsste, dass man Dich versehentlich auch dazu eingeladen hat, so würde ich Dich ausladen lassen. Du taugst nur als Ziel meines Druckausgleiches. Als menschlicher Boxsack, dessen Laute mich motivieren. Als trauriger Kloß, den ich gerne in die Ecken und aus meinem Sichtfeld trete. Mit Freude und dem wahren Leben hast Du nichts für mich zu tun. Ich knipse Dich an, wenn ich Dich brauche und stelle Dich fort, wenn Du nicht passt.
Allumfassend
Ich bin die Gedankführerin Deines Kopfes, die Trainerin Deiner Willensstärke und die Nutzerin Deines Leibs. Allumfassend gehe ich auf und in Dich ein und verändere Dich so, wie ich Dich brauche. Sorgsam achte ich darauf, dass ich Dich nicht fehlerziehe und somit beschädige. Viel mehr kräftigere ich Dich in Gänze und sende Dich als stolzen Sklaven in die Welt. Du unterwirfst Dich nur mir. Woanders wird nie Dein Platz sein.
Es geht wieder los!
Die Weihnachtszeit naht, und wie jedes Jahr wird es auch diesmal einen ganz besonders exklusiven Adventskalender für Dich geben. Hart, kreativ und intensiv auf Dich eingehend. Jeden Tag erwarten Dich einzigartige Geschenke, Aufgaben, sehr persönliche Details, Sprachnotizen und überraschende Videos. 24 Möglichkeiten für Dich, noch tiefer in meine Welt einzutauchen, mich zu erleben und Dich verwöhnen zu lassen. Für mich ist dieser Kalender ein fulminanter Jahresabschluss, den jeder miterleben sollte, der mich hier begleitet. Wenn Du nicht dabei sein willst: absolut unverständlich!
Wenn Du dabei bist: guter Sklave. Du wirst viel Spaß haben.
Melde dich dafür.
Deine Herrin Sabina

Belohnungsaussicht
Wie eine Weintraube an einer Rebe, die sich der warmen Sonne zuneigt, hängst Du an meiner Leine und legst Dich in meine Worte. Du hörst mir aufmerksam zu, schwingst in den kleinen Nuancen mit und beobachtest meine Lippen. Nichts ist gerade wichtiger. Die Realität verschwimmt und mit jedem Schlag der Lederleine gehst Du tiefer in unsere Welt. Säubere meine Füße gründlich und massiere sie mir danach. Deine Belohnung für eine feine Gassirunde.
Der Punkt an dem du dich verlierst
Du merkst es nicht. Du denkst, du folgst nur einem Spiel, einem Muster, einem Ablauf, den du längst kennst. Du glaubst, du weißt, was dich erwartet, weil du dich vorbereitest, weil du dir einredest, dass Kontrolle möglich ist. Aber genau das ist der erste Schritt in Richtung Verlust. Nicht von mir, sondern von dir selbst.
Ich spreche, und in jedem Satz schiebe ich dir etwas unter die Haut. Du nimmst es nicht als Befehl wahr, sondern als Gedanke, der sich wie deiner anfühlt. Ich frage, und du antwortest, weil du glaubst, dass Antworten Nähe bedeuten. Du öffnest dich, weil du dich sicher fühlst. Weil ICH dich sicher fühlen lasse.
Aber das ist der Moment, in dem du beginnst, zu fallen. Leise. Unspektakulär. Kein Schrei, kein Widerstand. Nur ein Nachgeben. Erst innerlich, dann körperlich. Ich beobachte, wie du deine Haltung verlierst, wie du dich an mir ausrichtest, ohne dass ich dich berühre. Du nimmst die Sprache aus meinen Augen, die Pausen aus meiner Stimme, du lernst, meine Stille zu deuten. Und jedes Mal, wenn du glaubst, du tust es, um mir zu gefallen, tust du es, weil du dich selbst nicht mehr erkennst.
Du bist dort, wo Macht keine Lautstärke braucht. Wo sie durch dich fließt, in deinen Gedanken, in den Bewegungen deiner Hände, in dem kurzen Zögern, bevor du antwortest. Ich sehe, wie du versuchst, dich zu halten, und wie du beginnst, genau das zu mögen.
Dann sage ich etwas, das du nicht erwartest. Etwas, das dich trifft. Nicht, weil es laut ist, sondern weil es still in dir nachhallt. Und du begreifst, dass ich dich längst berührt habe, ohne dich anzufassen. Dass du mich längst in deinem Kopf trägst. Nicht als Wunsch, sondern als Gewicht.
Ich lasse dich dort. In diesem Moment zwischen Wollen und Wissen. Zwischen Kontrolle und Auflösung.
Der Punkt, an dem du dich verlierst, ist der Punkt, an dem ich dich finde.
Und wenn du später behauptest, du hättest dich nur gespielt, dich nur versucht, dich nur getestet, dann weiß ich, dass du lügst. Denn kein Mann, der wirklich frei war, erinnert sich an mich, ohne kurz den Atem anzuhalten.
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