Nichts ist unmöglich

Immer wieder begegnen mir Sklaven, die mir erklären, warum eine Erziehung für sie nicht möglich ist. Die Gründe unterscheiden sich zwar in den Details, doch am Ende laufen sie fast immer auf dasselbe hinaus. Es fehlt die Zeit, die Lebensumstände passen nicht, die Partnerin würde es nicht verstehen, der Beruf lässt es nicht zu oder der Alltag ist bereits zu voll. Manchmal höre ich diese Argumente schon in der ersten Nachricht, noch bevor überhaupt versucht wurde herauszufinden, welche Möglichkeiten tatsächlich bestehen.

Nach über fünfzehn Jahren Erfahrung kann ich allerdings sagen, dass die meisten dieser Hindernisse deutlich kleiner sind, als sie zunächst erscheinen. Nicht, weil die Probleme nicht real wären, sondern weil Menschen dazu neigen, bereits die Existenz eines Hindernisses mit dem Scheitern eines Vorhabens gleichzusetzen. Dabei sind das zwei völlig unterschiedliche Dinge.

Natürlich kann nicht jeder von heute auf morgen eine intensive Erziehung beginnen. Natürlich gibt es Lebenssituationen, die Anpassungen erfordern. Wer Familie hat, lebt anders als jemand, der allein lebt. Wer beruflich stark eingebunden ist, verfügt über andere Freiräume als jemand mit viel Freizeit. Daraus folgt jedoch nicht automatisch, dass Entwicklung unmöglich wäre. Es bedeutet lediglich, dass der Weg anders aussehen muss.

Viele Menschen betrachten nur die Form, die sie sich ursprünglich vorgestellt haben. Wenn diese Form nicht sofort umsetzbar ist, erklären sie das gesamte Vorhaben für gescheitert. Genau dort beginnt häufig der eigentliche Denkfehler. Eine Erziehung muss nicht am ersten Tag vollkommen sein. Sie muss nicht sämtliche Bereiche des Lebens erfassen und sie muss nicht sofort die Intensität erreichen, die vielleicht irgendwann einmal möglich sein wird. Viel wichtiger ist die Frage, ob überhaupt begonnen wird.

Die meisten Entwicklungen entstehen nicht durch große Sprünge, sondern durch konsequente kleine Schritte. Menschen wachsen in Dinge hinein. Sie sammeln Erfahrungen, lernen ihre Grenzen kennen, verändern Gewohnheiten und entdecken Lösungen, die ihnen vorher nicht einmal in den Sinn gekommen wären. Was anfangs kompliziert wirkt, wird mit der Zeit selbstverständlich. Was anfangs unmöglich erscheint, gehört irgendwann zum Alltag.

Deshalb höre ich immer genau hin, wenn mir jemand erklärt, warum etwas nicht funktionieren kann. Nicht selten habe ich den Eindruck, dass hinter diesen Erklärungen weniger ein tatsächliches Hindernis steckt als vielmehr die Angst vor Veränderung. Denn wer einen Weg sucht, denkt automatisch anders als jemand, der nach Gründen sucht. Der eine beschäftigt sich damit, wie etwas möglich werden könnte, während der andere sich darauf konzentriert, warum es unmöglich bleiben muss.

Vielleicht wird nicht alles sofort funktionieren. Vielleicht müssen Ideen verworfen und neue Wege ausprobiert werden. Vielleicht wird manches kleiner beginnen, als ursprünglich geplant. All das ist vollkommen normal. Entscheidend ist nicht, ob ein Weg von Anfang an perfekt verläuft. Entscheidend ist, ob man bereit ist, ihn überhaupt zu gehen.

Wenn ich auf die vielen Jahre zurückblicke, dann habe ich selten erlebt, dass Menschen an ihren äußeren Umständen gescheitert sind. Sehr viel häufiger sind sie an den Grenzen gescheitert, die sie bereits in ihren Gedanken gezogen hatten. Genau deshalb glaube ich, dass viel mehr möglich ist, als die meisten Menschen annehmen. Nicht weil die Welt keine Hindernisse bereithält, sondern weil fast jedes Hindernis kleiner wird, sobald man aufhört, es als endgültiges Urteil zu betrachten und stattdessen beginnt, nach einem Weg hindurch zu suchen.

Ich teste dich

Leg Dich nicht mit mir an. Nicht einmal in Deinem kleinen Köpfchen. Typen wie Dich, fege ich von den Beinen und benutze sie als Läufer. Du wirst immer den Kürzeren ziehen. Dein Aufbegehren bringt mich zum Lächeln, erinnert mich sicher an andere Loser und wird im Nichts verdampfen. Zudem habe ich Dich sicher auch zu dem Punkt geführt, an dem Du nun bist und Dich widersetzt. Alles geplant und eine Art Test, den Du gerade armselig verlierst.  

 

Gern für immer!

Langfristigkeit ist absolut wichtig. Es bringt nichts, wenn jemand kurz hereinschaut, seine Gier kurz ablädt, von seinen Sehnsüchten erzählt und dann wieder fort ist. Einen echten Umbau, Aufbau oder gar eine Transformation kann es nur auf langer Sicht geben. Eine feste Verbindung besteht aus Höhen und Tiefen. Aus Steinen im Weg und fliegen über den Wolken. Je tiefer ich Dich kenne, desto mehr kann ich Dich leiten und für mich nutzen. Lass uns beginnen. 

 

Überrasche mich!

Nach über fünfzehn Jahren BDSM gibt es nicht mehr viele Dinge, die mich wirklich überraschen. Damit meine ich nicht die Menschen selbst, denn jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine eigenen Brüche, Hoffnungen und Gedanken mit. Was ich meine, sind Handlungen, Muster und Dynamiken. Vieles habe ich bereits gesehen. Vieles habe ich erlebt, begleitet oder durchschaut. Die meisten Situationen wirken irgendwann vertraut, weil Erfahrung einen Blick für Wiederholungen schafft.

Vielleicht ist das einer der Gründe, weshalb Überraschungen für mich heute einen anderen Wert haben als früher.

Früher konnte mich eine neue Erfahrung überrascht. Heute überrascht mich ein einzelner Gedanke. Früher war das Außergewöhnliche oft an die Handlung gebunden. Heute ist es an den Menschen gebunden!

Psychologisch betrachtet ist das eigentlich nicht verwunderlich. Unser Gehirn lebt von Vorhersagen. Es versucht ständig einzuschätzen, was als Nächstes passiert. Je mehr Erfahrungen wir sammeln, desto besser werden diese Vorhersagen. Wir erkennen Muster schneller, ordnen Verhalten ein und entwickeln Erwartungen. Genau deshalb werden echte Überraschungen mit den Jahren seltener.

Was mich heute noch überrascht, sind deshalb nicht die Dinge, die offensichtlich sind. Es sind die Momente, in denen ein Mensch meine Erwartungen verlässt und dabei etwas Positives hinterlässt.

Wenn ich einen Impuls gebe und er nicht nur verstanden, sondern unmittelbar verinnerlicht wird.

Wenn jemand aufmerksam genug war, um etwas wahrzunehmen, das viele andere überhört hätten.

Wenn aus gutem Zuhören plötzlich eine Handlung entsteht, die zeigt, dass meine Worte nicht nur angekommen, sondern verarbeitet worden sind.

Wenn mir jemand Gedanken entgegenbringt, die ich nicht erwartet habe und die dennoch genau den Kern treffen.

Solche Augenblicke haben für mich eine besondere Bedeutung, weil sie etwas zeigen, das weit über Gehorsam hinausgeht.

Sie zeigen Aufmerksamkeit, Präsenz und echtes Interesse an einem UNS. 

Vor allem aber zeigen sie, dass ein Mensch nicht nur reagiert, sondern mitdenkt.

Vielleicht berühren mich solche Momente deshalb stärker als große Gesten. Große Gesten kann man planen aber Aufmerksamkeit wiederum nicht. Echte Aufmerksamkeit entsteht aus Interesse und Beobachtung. Aus dem Wunsch, einen anderen Menschen wirklich wahrzunehmen.

Gerade im BDSM wird oft über Hingabe gesprochen. Für mich zeigt sich Hingabe jedoch nicht nur in spektakulären Handlungen oder sichtbaren Zeichen. Sie zeigt sich häufig dort, wo jemand aufmerksam genug war, etwas zu erkennen, das nicht ausdrücklich eingefordert wurde.

Das sind die Dinge, die in Erinnerung bleiben. Nicht weil sie laut sind, unfassbar teuer wirken oder Eindruck machen sollen. 

Sondern weil sie etwas offenbaren, das selten geworden ist: die Fähigkeit, einem Menschen wirklich zuzuhören und aus diesem Zuhören etwas entstehen zu lassen. Vielleicht ist das der eigentliche Grund, weshalb mich positive Überraschungen bis heute so berühren. Sie erinnern mich daran, dass Erfahrung zwar vieles vorhersehbar macht, aber niemals alles. Selbst nach all den Jahren gibt es noch Momente, die sich nicht ankündigen, die sich nicht planen lassen und die genau deshalb einen besonderen Platz in meinem Kopf behalten.

Denn am Ende sind es oft nicht die großen Ereignisse, die einen Menschen bewegen, sondern die kleinen unerwarteten Augenblicke, in denen man merkt, wir tief echte Hingabe wirken kann. 

Komm in meine Fänge

Hiermit sende ich einen Impuls in die Weiten des Netzes. Dieser soll den Richtigen erreichen, der sich in die Hände einer starken Frau sehnt. Der an sich arbeiten und seinen Horizont erweitern will und sein Leben leiten lässt. Dem ich seine Gier nehmen und daraus Stärke für mich filtern kann. Wenn Dein Bauchgefühl gerade reagiert, so werde vorstellig. Auf eine fruchtbare, intensive und langfristige Verbindung.

Herrin Sabina

 

Belohnung

In letzter Zeit hast Du Dich wirklich hervorragend bewährt. Ich bin stolz auf Deine Fortschritte und beobachte Dich recht gerne. Deshalb möchte ich Dich heute einmal überraschen. Hock Dich einmal vor mich hin. Du darfst mir die HighHeels ausziehen, darfst mir die Strumpfhose ausziehen und darfst meine Füße verwöhnen. Säubere sie schön mit Deiner Zunge und massiere sie. Mach es achtsam und sorgfältig. Das dürfen nicht viele. 

 

Mach dich interessant

Gibt sich niemand mit Dir ab? Brechen Kontakte immer wieder auseinander, weil Du zu langweilig oder zu unempathisch bist? Schauen Frauen eher durch Dich durch, als Dich anzuschauen? Wann hat sich jemand wirklich gefreut, Dich zu sehen und wollte unbedingt Zeit mit Dir verbringen? Wann hast du das letzte Mal neue Menschen kennengelernt und in Dein Umfeld aufgenommen? Glaubst Du, Du würdest mich mit Deinem Dasein interessieren?

 

WM Spaß

Für jedes Tor, dass die deutsche Mannschaft in der WM schießt, solltest Du Dir selbst eine saftige Ohrfeige geben. Du darfst gerne das Spiel genießen, aber in der Halbzeitpause oder nach dem Spiel fängst Du an. Je mehr Du Dich über das Tor freust, desto stärker soll die Ohrfeige sein. Ich freue mich immer über ein entsprechendes Bild, welches Dein rotes Gesicht zeigt. Frohes Fußballfest. 

 

Podcastfolge Nacktheit

Neue Podcastfolge wie jeden Sonntag online! Heute zum Thema "Nacktheit". Passt doch gut für die kommenden heißen Tage. Viel Spaß dir beim Hören. Herrin Sabina 


Sonntagsgeilheit

Es ist Sonntag, Du hast frei und klickst Dich durch das Netz. Suchst nach Inhalten, Triggern und Körpern, an denen Du Deine Gier legen kannst. Ich sehe Dich vor mir und ekele mich. Du wirst Dich anfassen und Dich in Dinge träumen, die Du nie erleben wirst. Du bist ein Loser, der nichts mehr empfängt. Ein Bettler, der umherstreift und nach jeder kleinen Krume Nacktheit sucht. Armselig. 

 

Helferin der Devoten

Jegliche Zuwiderhandlung bestrafe ich sofort oder merke sie mir und spiele dann einen entsprechenden Denkzettel gebündelt aus. Sei Dir also sicher, dass ich Dein Tun stets ganz genau beobachte und mir nichts entgeht. Gerne belohne ich Folgsamkeit, erfreue mich an Fortschritten und begleite zu immer neuen Erfolgen, aber einem Loser die Leviten zu lesen, erfreut mich auch. Manche brauchen eben eindrückliche, körperliche Impulse um den richtigen Weg zu finden. Ich helfe gerne. 

 

Ab in die Ecke

Kleine Aufgabe heute für Dich, die Dich in die Vergangenheit katapultieren soll. Gleichsam ist es eine schöne und achtsame Sache, die einer Meditation gleichkommen kann. Du wirst Dich heute nackt und profan in eine Ecke stellen. Mach Dir eine frei. Nichts soll Dich ablenken. Nur Du und die nackte Wand. Ich will, dass Du diese anstarrst und über die Fehler nachdenkst, die Du in den letzten 10 Tagen begangen hast. Wen hast Du verletzt? Wo warst Du nur auf Dich und Deine Gier bezogen und so weiter. Du wirst schon auf Dinge stoßen. 

 

Duschen in PVC/Lack

Schau mir beim duschen zu.

Neues Video heute frisch aus der Dusche. Ich mach es dir doppelt heiß! 

Du bist mehr!

Du bist nicht "Nichts" für mich. Du bist ein Spielball, ein Unterhaltungsleib, ein energieschenkender Bewunderer, ein Experiment, eine Leinwand für blaue Flecke und rote Striemen, ein kurzweiliger Spaß und ein Wanderer, der denselben Weg geht, wie ich. Nur rückwärts und kriechend! 

 

Den Einen suche ich

Suchst Du nach Langfristigkeit? Nach einer Herrin, die es ernst mit Dir meint und Dich nach ihren Wünschen formt und leitet? Ich erziehe aus Leidenschaft, Freude und Bestimmung. Ich belohne Folgsamkeit und bestrafe dort, wo es nötig ist. Solltest Du auf der ernsthaften Suche nach einer BDSM-Heimat sein und Dich zu den Füßen einer starken Frau siehst, so kontaktiere mich gerne. Herrin Sabina

 

Das wird zu viel für dich

Heute begehe ich einen Überforderungsschlag gegen Dich. Ich halte Dich momentan keusch und Du darfst Dir weder Geilheit, noch Härtung und schon gar nicht Masturbation erlauben, aber ich prüfe Dich. Dazu reicht ein sanfter gesprochenes Wort, ein direkter Blick oder das Angehen Deiner Gelüste. Sehe ich, dass sich bei Dir etwas regt, werde ich sofort und intensiv dagegen vorgehen. Deshalb stehst Du gerade nackt vor mir. Hältst Du mir stand? Natürlich nicht. Ich muss Dich doch nur beschimpfen, damit Du schwach wirst. 

 

Letzte Warnung

Dies ist eine absolute Warnung. Du befindest Dich gerade in einem Fangtext, der nach einem folgsamen Loser fischt. Nach einem, der mir sofort verfällt und eine langfristige Verbindung eingeht. Ich sage es Dir gleich: Es würde Dein Leben und Denken intensiv angehen und ich würde Dich umkrempeln, bis Dir alles Schlechte aus Leib und Seele fällt. Also Vorsicht. Dieser kleine Text kann eine große Wirkung haben, wenn Du darauf reagierst. 

 

Mein Urteil steht

Heute halte ich Gericht über Dich. Wiege Deine guten Seiten, gegen Deine Schlechten auf. Berechne Deine Zielstrebigkeit, Folgsamkeit und Dein kontinuierliches Streben mit ein und fertige aus allem ein Urteil. Wenn es gut für Dich läuft, werde ich Dir mehr Beachtung schenken und ansonsten wird Deine Strafe Kontaktverbot zu mir sein. 

 

Dich hab ich gesucht!

Armer kleiner verlorener Mann, der Du Halt, Freude, Spannung und Bestätigung suchst. Bist wohl bei der falschen Partnerin kleben geblieben, die Deine wirklichen Träume gar nicht erfüllen kann oder? Deswegen treibst Du Dich im Netz herum und lechzt nach jedem Fitzel Frauenhärte, den Du erahnen kannst. Trau Dich nur näher an mich heran. Ich werde Dich nicht packen und Dein Leben zerstören, aber ich werde Deinen Geist und Körper angehen und Dich dahin bringen, wo Du hingehörst. Werde vorstellig. 

 

Mir gerecht werden

Es gibt einen Satz, den ich über die Jahre immer wieder gelesen habe. Manchmal steht er direkt in einer Nachricht, manchmal versteckt er sich zwischen den Zeilen und manchmal wird er erst nach Wochen ausgesprochen: „Ich habe Angst, Ihnen nicht gerecht zu werden.“ Was mich daran jedes Mal fasziniert, ist die Frage, woher diese Angst eigentlich kommt. Denn wenn ich ehrlich bin, habe ich die meisten Erwartungen, vor denen diese Menschen sich fürchten, niemals ausgesprochen. Trotzdem existieren sie. Irgendwo in ihren Köpfen haben sie sich aufgebaut und mit der Zeit eine Größe erreicht, die mit der Realität oft nur noch wenig zu tun hat. Ich glaube, dass viele Menschen den Fehler machen, sich ihr Gegenüber aus einzelnen Puzzleteilen zusammenzusetzen. Sie lesen Texte, betrachten Bilder, hören Erzählungen anderer und ergänzen den Rest mit ihrer eigenen Fantasie. Am Ende entsteht daraus nicht mehr die tatsächliche Person, sondern eine Vorstellung, die zunehmend eigenständig wird.

Diese Vorstellung hat dann plötzlich Ansprüche, die nie formuliert wurden. Sie verlangt Perfektion, duldet keine Schwäche und bewertet jeden Fehler als Versagen. Das Problem dabei ist nur, dass diese Person gar nicht existiert. Nicht selten habe ich den Eindruck, dass manche Menschen wesentlich strengere Maßstäbe an mich herantragen, als ich selbst jemals an sie stellen würde. Vielleicht liegt das daran, dass viele ihr eigenes Denken auf andere übertragen. Wer mit sich selbst hart ins Gericht geht, vermutet dieselbe Härte auch bei seinem Gegenüber. Wer sich selbst kaum Fehler zugesteht, rechnet ständig damit, dass andere ebenso urteilen. Wer sich bereits wegen einer Kleinigkeit schuldig fühlt, erwartet die Verurteilung oft lange bevor überhaupt jemand ein Urteil gefällt hat. Dadurch entsteht ein merkwürdiger Kreislauf. Aus Angst, nicht zu genügen, beginnen manche Menschen, Dinge zu verheimlichen, Ausreden zu suchen oder sich immer weiter unter Druck zu setzen. Dabei wäre die Lösung häufig erstaunlich einfach.

Wenn etwas nicht funktioniert, dann sage es.

Wenn das Leben gerade dazwischenkommt, dann sage es.

Wenn Du eine Aufgabe nicht erfüllen kannst, dann sage es.

Ich habe nie verstanden, warum Ehrlichkeit für manche die schwierigere Option zu sein scheint als das Versteckspiel, das anschließend beginnt. Natürlich freue ich mich über Einsatz, Verlässlichkeit und Engagement. Das dürfte niemanden überraschen. Aber zwischen einem Menschen, der offen kommuniziert, und einem Menschen, der krampfhaft versucht, makellos zu erscheinen, werde ich immer denjenigen bevorzugen, der ehrlich ist. Denn Vertrauen entsteht nicht dadurch, dass nie etwas schiefläuft. Vertrauen entsteht dadurch, dass man miteinander umgehen kann, wenn etwas schiefläuft. Vielleicht wäre deshalb eine andere Frage sinnvoller.

Nicht: „Wie werde ich ihr gerecht?“

Sondern: „Wie begegne ich ihr aufrichtig?“

Die Antwort darauf ist wesentlich einfacher und gleichzeitig wesentlich wertvoller. Wer ehrlich kommuniziert, muss keine künstliche Rolle aufrechterhalten. Er muss sich keine Geschichten merken, keine Fassade schützen und keine Erwartungen erfüllen, die nur in seiner eigenen Vorstellung existieren. Und vielleicht stellt er dabei irgendwann fest, dass die größte Hürde nie meine Ansprüche waren, sondern die Ansprüche, die er sich selbst auferlegt hat.

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