Suhle dich!

Heute möchte ich mich köstlich amüsieren und Du wirst hierfür zweckdienlich sein. Sozusagen mein kleiner Spielball, den ich in meiner Hand zusammenknautsche und dann werfe. Lass uns hinausgehen. Wir befinden uns in einer Kleingartenanlage und niemand ist zu sehen. Perfekt. Zieh Dich aus und schau Dir den Weg an. Überall schöne große Pfützen. Ich möchte, dass Du in jede hineinspringst und Dich im Dreck suhlst. Ich werde es für mich filmen und den Anblick genießen. Los, spring!

 

Spüre nach

Alles, was du versuchst, misslingt. Alles, was du dir vornimmst, wird nichts, und von deinen damaligen Zielen ist nichts übrig geblieben. Jahr für Jahr verlierst du ein Stück des Weges, den du dir erträumt hast. Nicht, weil es nicht möglich ist, sondern weil du ein Loser bist. Weil du zu weich für dieses Leben bist und dich von unwichtigen Dingen irritieren lässt. Hättest du natürlich einen Menschen an deiner Seite, der dich fördern, antreiben und deinen Horizont erweitern könnte, würde es natürlich ganz anders aussehen. Doch nicht einmal diesen Impuls wirst du fühlen. Geh ruhig an mir vorbei.

 

Fußjob

Heute wirst Du meine Füße verwöhnen. Schön jeden einzelnen Zeh mit Deinem Sklavenmaul säubern. Wenn Deine Zunge müde wird, werde ich Dich mit ein paar Maßnahmen antreiben und Dir meinen Fuß intensiver ins Gesicht drücken. Leg Dich schön auf den Rücken. Ich führe meine Fußsohlen ganz langsam über Deinen Mund. So, als wärst Du eine Art Fußabtreter, der nur die Funktion „Lutschen“ kennt. Ich beobachte ganz genau Deinen Fleischlappen. Wenn dieser auch nur die kleinste Spur einer Steife zeigt, so ………… (Was denkst Du, könnte hier stehen).

 

Neuaufbau

Teile Deines Ichs müssen abgerissen werden. Da hat sich viel zu viel Lebensdreck und Grübelstaub angesammelt. Kein Wunder also, dass Du nicht klar denken kannst und ängstlich durchs Leben kriechst. Hab noch mehrere andere Baustellen in Dir anvisiert und glaube mir, wenn ich Dich durch eine Pfütze ziehe oder mit dem Gesicht in Schmerzen drücke, so ist das die Arbeit an Dir. Je ärger ich Dich in meine Behandlungen bringe, desto abgelenkter bist Du und ich kann an Dir tun, was Dich in Heilung bringt und mir Spaß verspricht. 

 

Jammerlappen

Du schwächelst doch nicht jetzt schon, oder? Wir haben gerade erst angefangen, und du schreist schon, als hätte ich sonstwas gemacht. Übertreib also nicht und reiß dich am Riemen. Schade, dass niemand dabei ist und dich für deine Wehleidigkeit auslacht. Ein absoluter Loser, der nicht die leichtesten Schmerzen aushält. Kein Wunder, dass das Leben mit dir machen kann, was es will, und du es nie zu etwas gebracht hast. Und jetzt mit dem Bauch auf den Boden. Dir fehlen ordentliche Spuren.

 

Schwitze für mich

Ich will, dass Du heute Deinen Tag beschwerst. Das Du Umwege nimmst, Lasten trägst und mehr Mühe in Deine Tätigkeiten bringst. Hab mich dabei in Deinem Kopf, fühl Dich beobachtet und tue es für mich. Sei achtsam dabei und konzentriere Dich auf Deine Schweißtropfen und die Anstrengung. Was macht Deinen Tag heute härter? Was hast Du für mich getan?

 

Herrin Sabina!

Selbstverständlich hast Du ständig an mich zu denken und meinen Namen, wie ein Mantra immer wieder zu wiederholen. Meine Aufgaben und Deine Erfüllungen, sollen von Schädeldecke zu Schädeldecke springen und achtsam begrübelt sein. Wenn ein Tag vergeht, ohne dass Du mich in Deinen Gedanken gehabt hast, so gibt es zwischen uns keinerlei Verbindung und Deine Folgsamkeit ist eine Farce. 

 

Träumerei

Manchmal träume ich Dinge, die leider nicht möglich sind. Das ich zum Beispiel einen Mann in meiner Hand zerknülle, in kleine Stücke zerreiße oder ihn, wie eine Brausetablette, in einem Glas Wasser auflöse. Es geht um Verformungen bis ins Absurde und eben meine Macht darüber. Meine Träume ziehe ich vielleicht aus irgendeiner Dimension, in der dies alles möglich ist. Dieser Gedanke bringt mich gut in den Tag. Dir eine gute Woche. 

 

Üüüüberraschung

Ach, was habt ihr für einen schönen Urlaub oder? Du hast Dir extra ein paar Tage bei mir erbeten, zu denen Du Dich nicht melden brauchst und nun erreichen Dich diese beiden Selfies auf Deinem Handy. Aber, huch Gott, dass ist ja Euer Zimmer. Dir stockt der Atem, Du schaust Deine Frau an, noch einmal auf Dein Handy und Dein Herz rutscht irgendwo zwischen Herz und Ekelschwanz. Kommt jetzt alles raus? Du traust Dich nicht zu reagieren. 

 

Ich sehe dich

Die Geschlagenen und Ungeschlagenen erkenne ich genau, wenn ich durch die Straßen gehe. Ich sehe, wer eine innere Last trägt und wer geradezu frei seinen Tag bestreitet. Wer mich anblickt, der öffnet sich automatisch, und so mancher Mann wendet sich rasch wieder ab, wenn er die Verbindung und mein Suchen in ihm spürt. Manchmal mache ich mir einen Spaß daraus, setze mich in ein Café und lese die Männer. Es sind so viele Devote unterwegs. Mich wundert, dass sie sich nicht gegenseitig erkennen.

 

Angriff auf dein Normal

Dies ist ein Großangriff auf deine eingefahrenen Routinen und Tagesabläufe. Auch auf deine Art zu denken und deine Grundsätze. Ich werde all die Dinge, die mit dir zusammenhängen und dein Leben ausmachen, tüchtig durchschütteln, und wir werden gemeinsam eruieren, was hängenbleiben muss und was wegkann. Dass dieses „Kappen“ schmerzhaft wird, ist klar, aber dass es dich befreit und dir die Schwere nimmt, wirst du fühlen.

 

Erniedrige dich

Zeig mir mal, wie Du Dich selbst erniedrigen kannst. Ich will sehen, wie Du Dich auf den Boden begibst und mir ein kleines Schauspiel lieferst. Sei ein Wurm und fühle Dich auch so. Drücke Dich gegen den Fußboden und wenn Du ganz besonders armselig aussiehst, werde ich Dich mit meinen Stiefeln bearbeiten. Wie bewegt sich so ein Wurm? Wie atmet er und wie findet er sich, wenn er Gefahr spürt. Ich bin gespannt. Fang an. 

 

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