Schrubb, Schrubb
So willst Du unter die Leute? So dreckig? Zieh Dich aus und hinein in den alten Waschtrog. Ich habe mir Handschuhe angezogen und fange an, Deine Haut mit einer viel zu harten Bürste abzuschrubben. So stark, dass die Röte leuchtet und Du ächzt. Das eiskalte Wasser betäubt Deinen Leib eh und die Kernseife sticht in Deinen Augen. Ab und zu spucke ich auf Deine dreckigsten Stellen, schrubbe weiter und versuche Dich brauchbar für die Welt zu machen.
Dann schau ich mal
Nach dem ersten Kaffee des Tages mache ich mich manchmal auf und spaziere durch die Stadt. Nicht einfach so, versteht sich, sondern mit dem Ziel devote Männer herauszufiltern. Wie bewegt sich der jeweilige Mann, wie ist sein Körper von Leben und seinen Gewohnheiten geformt und was vermittelt sein Gesicht? Mein Blick fordert jeden heraus, von dem ich denke, dass ich richtig liege und ich gewinne immer. Manchmal fühlen sich erkannt, manche setzen ihre Maske auf und andere erkennen auch mich und verbleiben in Sehnsucht.
Dein Sklavenglücksrad
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Traust du dich? Dann los!
Herrin Sabina

Lass uns gehen
Begleitest Du mich ein Stück? Schön. Weißt Du, mir ist langweilig und ich würde gerne jemanden zum Spielen haben und Du scheinst da ganz passend. Keinerlei Stärke, die aus Dir strahlt und dann dieser gesenkte Blick. Bietest Dich mit Deinem Habitus dafür also regelrecht an. Schau mal, die Pfütze da. Soll ich da einfach durchwaten und mich beschmutzen oder legst Du Dich als Brücke hinein? Oh ja, das sieht lustig aus. Danke Dir. Komm, wir gehen weiter.

Wirf den Anker
Etwas was gut ist, ist klar und eindeutig. Es greift ganzheitlich auf Dich zu und muss nicht begrübelt werden. Nie ist es kompliziert oder versteckt etwas in Fremdwortanreihungen. So, wie mein Tun an einem Sklaven. So, wie meine Regeln, Worte und Weisungen. Sie gehen in Deinen Horizont, packen Dich am Kragen und ziehen Dich in die Höhe. Ein Stück weiter weg von Deiner Erkenntnisfähigkeit lasse ich Dich fallen. So, dass Du Dich erweitern kannst, aber den Anker im „Jetzt“ hast.

Bist du bereit für mich?
Bist Du das Wochenende wieder alleine? Alleine, obwohl Du eine Partnerin hast? Hat das Leben Deine Freunde und Freude bereits weggerieben oder lebst Du noch? Wann warst Du das letzte Mal feiern? Wann hast Du das letzte Mal Tränen gelacht? Wann hast Du das letzte Mal Höhepunkte im Gefühlsleben gespürt? Ich gebe Dir gerne diese inneren Spitzen. Sie werden all das Fehlende in Dir ausgleichen und die Dinge ankurbeln, die Dir jetzt fehlen. Bist Du bereit, Dich mir hinzugeben?
Wie reagierst du?
Du bist auf Deinem Stuhl mit harten Seilen festgezurrt. Natürlich nackt. So, dass ich Dein mickriges Etwas genau sehen kann. Mein Ziel ist es, herauszufinden, ob Du immer noch so notgeil bist und was Dich immer noch triggert. Sollte sich was bei Dir erhärten, so werde ich Dir Schmerzen bereiten. Zuerst werde ich Dich mit ein paar Worten degradieren und gegen Dich vorgehen. Wenn die Begriffe gut gewählt sind, die Stimmlage stimmt und ich unter die Gürtellinie gehe, so wird diese bei den Meisten auch reagieren.
Wir brauchen uns
Letzten Endes sind wir doch beide auf dieser Erde um Spaß zu haben, Horizonte zu erweitern und es sich gutgehen zu lassen. Ich als Empfängerin allerlei Freuden, Preisungen und Erfüllungen und Du, als Untergebener, der sich an dem labt, was ihm zusteht. Als jemand, der in der Knechtung sein Heil findet. Der sich nur als echt und vollkommen spürt, wenn jemand ihn durch die Mangel dreht und ihm den Spiegel vorhält. Kurzum: Wir brauchen uns.
Du Klette!
Du bist wie eine Klette, die mir lästig am Rockzipfel hängt. Ein Eckensteher, der niemals aus seiner Ecke herauskommen wird und immer mit sich selbst zu kämpfen hat. Irgendwann wirst Du innerlich resignieren und Dein Horizont wird noch weiter verkümmern. Und ich soll mich um Dich kümmern, aus dem Grau herausführen und gegen die Welt abhärten? Dir, der Du die Freuden des Lebens nicht erkennst und nicht greifen kannst. Nur Deine Notgeilheit hält Dich instinktiv aufrecht. Die werde ich Dir auch noch austreiben und etwas Sinnvolles dafür auswechseln.
Heute ist mein Tag
Heute ist mein Tag und ich werde es mir gutgehen lassen. Mein Strahlen gebe ich gerne an Dich weiter. Dieser besondere Tag soll auch Dich berühren. Was wärst Du sonst auch ohne mich, wenn es diesen heutigen Tag vor einigen Jahren nicht gegeben hätte? Hast Du meinen heutigen Tag schon positiv unterstützt? Wenn ja, Dir ein herzliches Danke und eine fast streichelnde Ohrfeige.
Dichter Nebel zwischen uns
Nebel ist zwischen uns und klärt sich mit jeder gemeinsam gegangenen Erfahrung weiter auf. Ich sehe schon fast Dein Gesicht und erkenne Dich so, wie Du wirklich bist. Kann in Dich greifen, Dich an verschiedenen Stellen packen, Dich zu mir ziehen und mich auf Deine Seele setzen. Die Zeit flieht an uns vorbei, nimmt Unwichtiges mit und vergrößert die Essenz. Je mehr ich Dich kennen lerne und der Nebel verweht, desto mehr gehörst Du zu mir und bist mein.

Neulinge sind willkommen
Gerade verletzt sich irgendwer zufällig und erkennt, dass er den Schmerz genießt. An anderer Stelle erhält jemand Beleidigungen von einer Frau, dass sein Geschlechtsteil ekelhaft und nicht mannhaft sei und es erregt ihn und härtet ihn. Jeden Tag erwachen mehr Männer, erkennen ihren Stand unter einer Frau, genießen Qual, wachsen daran und fügen sich in Folgsamkeit. Neuankömmlinge nehme ich gerne unter meine Fittiche und führe sie in eine intensive Welt hinein.
Ich drehe..
Sollte mir mal ein Glücksrad zulegen und verschiedene Schmerzareale darauf vermerken. Dieses würde ich dann nach jedem Einwirken einmal drehen. Somit würde nicht nur ich Dich bearbeiten, sondern auch das Schicksal. Es würde also nichts auf Dich treffen, was nicht genauso sein soll. Vielleicht müsstest Du selbst die Areale aussuchen und vermerken. Bei 7 Feldern, was würdest Du wählen?
Loser bleibt Loser
Kannst Du mir nicht in die Augen schauen? So mickrig kommst Du daher, erfüllst meine Aufgaben nur blutleer und nun kannst Du Dich nicht einmal ordentlich entschuldigen für Dein Vergehen? Und dann diese offensichtlichen Ausreden, die mich hinzu auch noch beleidigen. Was soll das? So armselig kann man doch gar nicht sein. Deine Hose ist schmutzig, Deine Haltung krumm und Deine Folgsamkeit ist fast nicht vorhanden. Was soll ich mit so einem Loser?
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